Orthomolekulare Medizin / Ernährungstherapie

Seit langem ist die Orthomolekulare Medizin als nebenwirkungsarme Behandlungsmöglichkeit zur Vorbeugung und Behandlung zivilisationsbedingter Krankheiten bekannt. Während dies in den USA seit Jahrzehnten erkannt und umgesetzt wird, findet sich in Deutschland erst in den letzten Jahren eine zunehmende Verbreitung.

Spät wurde erkannt, dass in unserer westlichen Zivilisation trotz vermeintlichen Wohlstands und ständig voller Teller eine Mangelernährung vorherrscht, die gekennzeichnet ist durch

  • Nahrungsüberangebot (Kalorien, tierische Fette und Eiweiß),
  • Mangel an Mikronährstoffen (Vitamine, Spurenelemente),
  • Mangel an Ballaststoffen und sekundärer schützend wirkender Pflanzenstoffe durch Abnahme des Anteils pflanzlicher, insbesondere frisch zubereiteter Lebensmittel,
  • fortschreitenden Nährstoff- und Nährwertverlust der Grundnahrungsmittel, besonders deutlich sichtbar am Weißmehl,
  • zunehmend wertlose Lebensmittelbestandteile (Einfachzucker, gehärtete Fette),
  • erhebliche Zunahme der Belastung durch Schadstoffe und Nahrungsmittelzusatzstoffe.

Eine Veränderung der Ernährungsgewohnheiten unter gleichzeitiger Zufuhr der mangelhaft vorhandenen Mikronährstoffe, Vitamine und Spurenelemente wirkt krankheitsvorbeugend und verbessert die Lebensqualität drastisch.

 

Anti-Aging

Wiederum aus den USA ist in den letzten Jahren zunehmend die Erkenntnis gekommen, dass das Geheimnis des Alterns im Stoffwechsel zu finden ist.

Eine Verbesserung des Stoffwechsels, kombiniert mit einer veränderten Ernährung, vorsichtigem Ausgleich etwaiger Hormondefizite, Erkennen und Bekämpfen individueller Risikofaktoren sowie regelmäßiger körperlicher Betätigung vermag den Alterungsprozess hinauszuzögern und das eigentliche Altern bei bester Gesundheit erlebbar werden zu lassen.

Die Forscher haben bereits eine Vielzahl von Parametern ermittelt, die Auskunft über das persönliche biologische Alter eines jeden von uns geben. Dazu gehören

  • Hormone
  • Vitaminstatus
  • Mineralstoffstatus
  • Knochendichte
  • Atemvolumen
  • persönliche Fitness,

um nur die wichtigsten zu nennen. Jeder einzelne dieser Parameter ist beeinflussbar, dazu bedarf es allerdings der Erkenntnis, dass das Jungbleiben ein aktiver Prozess ist, an dem jeder einzelne von uns täglich arbeiten muss. Es ist nicht damit getan, Vitamine, Spurenelemente oder gar Hormone einzunehmen und „sonst so weiterzumachen wie bisher“.

 

 

Jungbleiben ist ein aktiver Prozess, an dem jeder einzelne von uns täglich arbeiten muss.